The film still shows amoeba-like, amorphous shapes, like drops moving in zero gravity.

Saskia Olde Wolbers - Preisträgerin 2003

Saskia Olde Wolbers verknüpft den Bericht einer wahren Begebenheit, wie man sie täglich in der Zeitung finden könnte, mit einer halluzinatorischen Phantasiewelt. In ihren Videos nähern sich amöbenhafte Formen dem Gehalt des aus dem Off gesprochenen Textes an, begleiten ihn ein Stück, um sich dann wieder zu verselbständigen. Sie nimmt den Betrachter auf eine langsame und suggestive Entdeckungsreise mit. Wie ein Chirurg, der in einen Körper vordringt, führt sie in eine Welt amorpher Formen ein, in der Innen und Aussen austauschbar wird. Die Künstlerin setzt den virtuellen, am Computer generierten Bildern der Gegenwart die handwerklichen Qualitäten eines analog erarbeiteten Films überzeugend entgegen.

In Ergänzung zum Geldpreis erwirbt die Baloise Werke der Preisträgerinnen und Preisträger und schenkt sie zwei bedeutenden europäischen Museen. Die Arbeit von Monika Sosnowska ging als Schenkung der Baloise in die Sammlung des S.M.A.K. in Gent, Belgien.

Portrait of the Artist Saskia Olde Wolbers
Saskia Olde Wolbers, *1971, lebt und arbeitet in London und Amsterdam